Stressbewältigung und Entspannung

STRESS.....
ein Begriff, der mittlerweile im täglichen Sprachgebrauch zu Hause ist. Aber was ist Stress und wie können wir ihn in den Griff bekommen?

In meinen Kursen, Workshops, Abenden und Einzelberatungen gebe ich Informationen zu den Fragen:

1. Was ist Stress?
2. Wie entsteht Stress?
3. Was können Sie wirksam gegen Stress tun?

Wählen Sie aus meinen Angeboten, Ihren Weg für einen gesünderen Umgang mit den Herausforderungen des Alltags. Ich bin Ihnen gern dabei behilflich.

Falls Sie sich in ärztlicher oder therapeutischer Behandlung befinden, klären Sie bitte Ihre Teilnahme an meinen Angeboten vorher mit Ihrem Arzt oder Therapeuten ab.

 

Angewandte Techniken und Methoden:

Autogenes Training nach J. H. Schultz:

Was ist Autogenes Training?

  • "Autogen" bedeutet selbsttätig, selbst werdend, genau darum geht es: sich selbst beruhigen und entspannen
  • Entspannungsmethode, die auf Autosuggestion basiert
  • Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz hat sie aus der Hypnose weiterentwickelt
  • Schultz stellte bei seinen Hypnosen als eine Art "Nebenprodukt" fest, dass der Patient sehr ruhig wurde,  die Anspannung ging, der Kopf wurde frei und der Magen-Darm-Trakt entspannte sich
  • so entwickelte er eine Selbst-Hypnose zu Selbsthilfe, das Autogene Training
  • 1932 erstmals in dem Buch "Das autogene Training" veröffentlicht
  • Autogenes Training hat heute viele Anhänger und seine Wirksamkeit wurde in vielen Studien nachgewiesen

Wie funktioniert AT?

  • formelhafte Redewendungen, die dem Unterbewusstsein helfen, an etwas zu glauben: Autosuggestion
  • klingt komisch, funktioniert aber!
  • Voraussetzung: ruhige Körperhaltung, in der die Muskeln völlig entspannen können
  • die aus kurzen formelhaften Vorstellungen bestehenden Übungen müssen von dem Übenden mehrmals konzentriert im Geiste vorgesagt werden
  • die "einfache" Version des Autogenen Trainings besteht aus 7 Übungen, die in der Regel nacheinander durchgeführt werden.
  • Gegenstand dieser Methode ist die Konzentration auf körperliche Vorgänge und deren positive Beeinflussung mit Hilfe dieser Sätze
  • so lernen wir, unsere Alltagsprobleme Schritt für Schritt in den Griff zu bekommen und Stress und Nervosität abzubauen

Vorteile und Anwendung von AT

  • Autogenes Training kann durch Selbstsuggestion in Stresssituationen zu rascher Entspannung führen
  • Des Weiteren wird es bei Nervosität, Schlafstörungen und psychosomatischen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen oder Bluthochdruck eingesetzt.
  • Es sollte jedoch vorher von einem Arzt überprüft werden, dass keine schwerwiegenden psychischen Ursachen für die Beschwerden vorliegen.


Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen:

Die muskuläre Entspannung - auch als progressive Muskelentspannung oder isometrische Übungen bezeichnet - ist besonders leicht erlernbar und eignet sich als Basismethode, auf der andere Techniken aufbauen können.
Diese Methode beruht auf einem Wechsel zwischen Anspannung einzelner Bereiche der Skelettmuskulatur und deren anschließenden Lockerung und Entspannung.
Die Entspannung wird gelernt, indem die einzelnen Spannungsgrade der Muskelgruppen beobachtet werden. Anschließend wird der jeweilige Zustand der angespannten mit dem der unangespannten Muskelgruppe verglichen.

Mögliche Wirkungen:

Körperliche Veränderung:

  • Spannungsverminderung der Muskulatur
  • Übertragung der Entspannung auch auf Muskelgruppen, mit denen nicht geübt wird
  • Normalisierung von Blutdruck und Herzfrequenz
  • bessere Durchblutung; dadurch kann es zu Wärmeempfindung oder Kribbeln kommen
  • Verlangsamung und Regelmäßigkeit der Atmung
  • Anregung der Verdauung mit Blubbern im Bauch
  • Muskelzuckungen
  • Krämpfe (um dies zu verhindern, sollte nicht zu stark angespannt werden)
  • besser einschlafen

Seelische Veränderung:

  • Erholung- Gelassenheit gegenüber Außen- und Innenreizen
  • Fehleinschätzungen von Zeit
  • Gefühl der "Körperlosigkeit"
  • Schwere- oder Leichtigkeitsgefühle
  • Abschwächung von Schmerzen (zu Beginn der Übung kann es durch die Konzentration auf den Körper zu einer verstärkten Schmerzwahrnehmung kommen)

Langfristige Wirkung:

  • Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens
  • Gefühl von Erfrischung und neuer Kraft, Gelassenheit
  • Steigerung der Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit
  • Besserung von Schlafstörungen, Nervosität, Unruhe, Migräne, Tinnitus, Asthma etc.
  • Reduzierung chronischer, sowie temporärer Schmerzen, auch von Kopfschmerzen
  • Stärkung des Immunsystems
  • Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

 

Meditation:

Meditation bedeutet:
nachdenken, nachsinnen, überlegen, nachfühlen

Durch Achtsamkeits- oder Konzentrationsübungen kann sich der Geist beruhigen und sammeln.
Meditation ist das Erkennen und Entdecken von dem, was wir wirklich sind. Wenn wir intensiv meditieren, können wir uns selbst besser kennen lernen und auf unser Inneres hören.

Meditieren ist ganz einfach zu erlernen und hat viele positive Auswirkungen auf den Geist und den Körper.

Meditation kann bei regelmäßiger Anwendung Folgendes bewirken:

  • Selbstbewusstsein wird gestärkt
  • man fühlt sich fokussierter und energetischer
  • Gewinn an innerer Stärke und Wachheit bei gleichzeitiger Entspannung

Meditation hilft außerdem dabei:

  • wacher zu werden, wenn man sich träge fühlt
  • herunterzukommen, wenn man gestresst ist
  • sich zentrierter zu fühlen im Alltag
  • schlechte Gefühle und Gedanken abzufedern und positiver durch das Leben zugehen